Name und Originalsprache
Die Figur erscheint in den untersuchten Quellen mit unterschiedlichen Schreibungen: 姮娥 im Huainanzi, 嫦娥 in der Passage aus Ling Xian, die im Yishi überliefert ist, und 常娥, mit der Variante 嫦娥, in der Ausgabe des Gedicht…

Die Mondgöttin
Mythologische Studie · Deutsch
Überarbeitet am
01
Chang'e ist die chinesische Mondgestalt, die im Huainanzi Heng'e (姮娥) heißt. Dort bittet Yi Xiwangmu um ein Mittel gegen den Tod; Heng'e nimmt es heimlich und flieht zum Mond. Eine Passage, die Zhang Heng zugeschrieben wird, fügt hinzu, sie sei Yis Ehefrau, befrage einen Wahrsager und werde schließlich mit einer Mondkröte verbunden. Spätere Gedichte und Bilder bieten weitere Formen, sie darzustellen. Diese Quellen bilden keine einzige, durchgehende Erzählung.
Die Quellen zu dieser Gottheit sind spärlich; die Studie trennt Belegtes von Hypothesen.
02
Die chinesischen Gottheiten vereinen Traditionen des Daoismus, des Buddhismus und der Volksreligion und werden seit Jahrtausenden in ganz China verehrt. Unter dem Jadekaiser bilden sie eine weitverzweigte himmlische Bürokratie, die das irdische Reich widerspiegelt. Sie werden in Tempeln, zum Chinesischen Neujahr sowie an den Hausaltären und Ahnenaltären geehrt.
Das Chinesische Neujahr begrüßt die Götter mit Feuerwerk, tanzenden Löwen und Opfergaben für den Küchengott, der in den Himmel steigt, um über das Verhalten der Familie zu berichten. Das Drachenbootfest ehrt den Dichter Qu Yuan, und zum Qingming-Fest fegen die Familien die Gräber und verehren die Ahnen.
Die Figur erscheint in den untersuchten Quellen mit unterschiedlichen Schreibungen: 姮娥 im Huainanzi, 嫦娥 in der Passage aus Ling Xian, die im Yishi überliefert ist, und 常娥, mit der Variante 嫦娥, in der Ausgabe des Gedicht…
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Huainanzi, westliche Han-Dynastie. Kurzer Bericht über Yi, Xiwangmu, das Mittel und Heng'es Flucht. Huainanzi, westliche Han-Dynastie.
Yi in den Han-Texten: die Sonnen und das Mittel. Im Benjing xun erscheinen zur Zeit Yaos zehn Sonnen zugleich, verbrennen die Felder und lassen das Volk ohne Nahrung.
Das Huainanzi und die Passage, die Ling Xian zugeschrieben wird, berichten von der Reise zum Mond, beschreiben aber weder ein Heiligtum, Priester noch einen Kult, der Chang'e gewidmet ist.
Ein Brokat aus dem 14. bis 15. Jahrhundert im Metropolitan Museum of Art zeigt Chang'e in roten und blauen Gewändern, mit Dienerinnen, Hasen zu ihren Füßen und einem Zweig der Osmanthus.
08
Mond, der Jadehase, das Elixier und der Pfirsich der Unsterblichkeit
09
Zhang Heng, Ling Xian, citado em Yishi, vol. 13; Huainanzi, Lanming xun, nomeia Yi e Heng'e sem declarar o parentesco.
Alte Motive und spätere Zusätze. Das Verb im Huainanzi zeigt, dass Heng'e das Mittel heimlich nahm; der Text nennt keinen Grund dafür.
Im Gedicht Chang'e stellt sich Li Shangyin vor, dass die Mondfrau vielleicht bereut, das Mittel genommen zu haben, und setzt sie unter einen weiten Nachthimmel.
Auf dem Brokat, den das Metropolitan Museum of Art katalogisiert, helfen die Hasen und der Zweig der Osmanthus, Chang'e zu erkennen; keines der beiden Attribute erscheint im Satz des Huainanzi.
Fläschchen des Elixiers der Unsterblichkeit Ein Jadegefäß, das flüssige Tropfen kosmischen ewigen Lebens enthält. Sammlerstück aus Codex Mythologia, inspiriert von den Attributen der Gottheit. Kein historisches Artefakt.
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